hilfe, ich werde bedroht!
'ich dachte, wir treffen uns vor der apotheke?' - 'nee, an der brücke!'
wenige minuten später stehe ich im fahrstuhl. 2. stock. wir laufen den durchgang entlang bis zur arztpraxis. als ich im wartezimmer sitze und bunte klatschblätter anschaue, betrachte ich gedankenverloren das model vor mir. morgen habe ich schon wieder einen termin. jede woche ein neuer arzt, eine neue ärztin. jede woche neue hände schütteln. jede woche neue kritische blicke, die mich mustern.
'ich schicke sie dann an herrn prof. dr. *, der ist auf sowas spezialisiert. der überweisungsschein liegt dann vorne am empfang.' - 'tschüss und danke'.
resigniert halte ich das a5-große papier in meiner hand. bei wem werde ich demnächst auf dem behandungsstuhl sitzen?
wann hört das endlich auf?
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