als ich gute drei stunden später auf dem sofa der familie y. sitze und interessiert dem übermässig krassen vorschlag, den mir die herrin des hauses schildert, anhöre. "und, was meinst du?" - ich strahle übers ganze gesicht "wenn meine eltern nicht stressen, dann auf jeden fall!" - "was hältst du davon, wenn wir sie anrufen?" ein lange gespräch später bekommst du ein mega phätes high five von mir. ich umarme dich zum abschied und bekomme ein küsschen von deiner ma auf die wange. "wir holen dich morgen um 9 am xyzplatz ab, vergiss ja nichts!" ich winke zum abschied und jogge die 71 treppenstufen hinunter. jetzt heisst es sachen packen! eine unruhige nach später wandert neben meinem lieblingszauberwürfel auch mein playbook, das französischbuch, ein thriller von charlotte link und natürlich meine bunten ohrringe in die reisetasche.
drei fröhliche "guten morgen"s dröhnen an mein ohr, als ich die autotür öffne. "soll ich dir helfen?" fragt mich dein dad. ich winke ab und verstaue in windeseile mein gepäck im vollen kofferraum und nehme nur den schwarzen beutel mit den wichtigsten sachen mit vor. "na du" strahlst du mich an. ich grinse zurück. "hi". als wir nach knapp 30 minuten auf der autobahn sind, hole ich das playbook raus und wir zocken tiny bird, den 2 player reactor, memory und den ganzen rest gegeneinander. die stunden verfligen in windeseile. nach 10 sudoku, doppelt so viel zauberwürfellösen, einer dvd, einer rast und einem lustigen fotoshooting im auto fahren wir über die rügenbrücke. wir drücken uns die nase am fenster platt. "mega!" - "schau mal, da ist gleich ein edeka" meint deine ma, die ich jetzt i. nennen darf. dein dad r. nickt. "wir werden dann gleich nach dem sachen abladen da mal ranfahren. wollt ihr mitkommen?" fragend schaust du mich an. ich zucke mit den schultern und du rufst ein "nee, wir gucken uns schonmal um" nach vorn. "was sollen wir euch mitbringen?" - "BIER!" rufen wir einstimmig nach vorn.
endlich angekommen springen wir nach draussen und ich atme endlich die salzige meeresluft ein. nach einem kurzen lift up im bad inkl. einem jacken put-on geht es ab an strand. "wollen wir schuhe nicht gleich ausziehen?" frage ich dich, als ich bemerke, dass unser ferienhäuschen beinahe am strand steht. "du bist nur zu faul um deine schuhe nachher zu tragen" lachst du, nimmst mich "huckepack" auf den rücken und trägst mich trotz meines protests bis zum strand runter. "du bist fies" meine ich anklagend zu dir. du lachst nur und ziehst mich runter zum meer. "es ist so schön hier, oder?" du nickst. nach einer kurzen strandwanderung und drei gesammelten muscheln später lassen wir uns in den menschenleeren strand fallen. "die kommen alle noch" prophezeist du. erschöpft lehne ich mich an dich. "wir haben noch kein foto hier gemacht!" fällt dir siedend heiss ein und zückst deine handykamera. ich lächel leicht in die linse während du auf den auslöser drückst. nach einer weile rückst du ein wenig von mir weg, um mich besser anschauen zu können. "leah, ... ich muss dir was sagen. ich hab noch überlegt, ob ich es gleich am anfang sage oder erst auf der rückfahrt, aber ich glaube, du solltest das schon jetzt wissen." schweigend blicke ich in den sand, dann zu dir. und ich werde nie das panische flackern in deinen augen vergessen, als du damit begonnen hast, mir alles zu erzählen.
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| "i swear to god audiences start claping eveytime at this moment!" |

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