ich wache auf, um mich herum alles dunkel. auf dem boden helles flimmern. mit schreckensgeweiteten augen verharre ich und analysiere die szene in meinem kopf. ich habe keine ahnung, wo ich mich befinde. es klackert. finger tippen auf einer tastatur. ich fahre zurück, stoße
unsanft gegen die rauhfasertapete und schreie kurz auf. erschrocken drehst du dich um und bist sofort bei mir. 'was ist denn los, prinzessin?' fragst du mich besorgt. ich reibe mir den schlafsand aus den augen und flüstere ein leises 'sorry'. lächelnd küsst du mich auf die stirn und beginnst zu erklären. 'du bist eingeschlafen, kleines. ich habe dich in mein bett getragen, da die couch doch etwas unbequem ist, meinst du nicht auch?'. stumm sehe ich ihn an. 'ich hätte dich eh gleich wecken müssen. deine mum legt doch wert auf pünktlichkeit.' ich ziehe deinen arm zu mir, um die zeit von deiner armbanduhr abzulesen. 23.04 Uhr. noch 56 minuten bis zum zapfenstreich. schlaftrunken stehe ich auf, wanke zur tür und schlüpfe in meine grünen schläppchen. 'auf auf' rufe ich dir zu. gemeinsam schleichen wir die treppen im hausflur hinunter, bis wir draußen angekommen sind. für anfang juni ist es recht frisch. die 10° kühle nachtluft lässt mich erzittern. wortlos reichst du mir deinen schwarzen pulli, wo auch immer du den gerade herbeigezaubert hast. du schließt dein metallic-glänzendes fahrrad ab und schwingst dich auf den sattel. ich platziere mich auf deinem gepäckträger, meine beine baumeln in der luft. ängstlich kralle ich mich an dir fest, als du losfährst. ich lege meinen kopf an deinen rücken und genieße die vorbeiziehenden bilder vor meinem auge. nach einer kurzen fahrt springe ich nun munter vom rad ab. 'es tut mir leid, dass ich eingeschlafen bin' whispere ich verschämt in die nacht hinein. 'hey, das ist doch nicht schlimm' erwiderst du grinsend. nach einer nicht enden wollenden verabschiedung lasse ich schweren herzens deine hand sinken und fange deinen luftkuss auf, ehe du in der dunkelheit verschwindest. ich kuschele mich in deinen übergroßen pullover ein. du hast schon wieder vergessen, ihn mitzunehmen. irgendwann besitze ich deinen gesamten kleiderschrank und dann musst du tag und nacht bei mir bleiben denke ich mir belustigt.
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| Because of her, I looks things that last: I have a chain -where's your arm? A promise can be broken, I won't hunt you anymore no, no, no |

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